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Auf nach Imperia

Nachdem wir die Italienische Serie in Riva und Malchesine, sowie die MixedPlus Weltmeisterschaft in Torbole absolviert hatten, stand noch die Italienische Meisterschaft auf unserem Regattaplan.

Porto Maurizio, der Hafen von Imperia, war hier für uns auch Neuland, also spannend!

Ausgeschrieben war die Meisterschaft mit 3 Segeltagen vom 3.-5. Oktober und zuvor zwei Tagen Vermessung, also Anreise 1. Oktober.

Über die Alpen

Nach einer etwas holprigen Anreise mit Reifenplatzer auf der Autobahn (zum Glück Reserverad dabei), sind wir nach einem Zwischenstopp in Roveredo (Schweiz), gut über die Alpen gekommen und waren gegen 17 Uhr in Imperia.

Am nächsten Tag hieß es dann schon mal aufriggen, einchecken und das Boot soweit für die Inspektion vorzubereiten.

Diese erwies sich dann als weniger umständlich und zeitraubend als gedacht, sodass wir die Formalitäten ohne Auffälligkeiten schnell erledigt hatten und das Boot ins Wasser bringen konnten. Es ging tatsächlich so schnell, dass wir als letztes Boot, nach Anruf von Giulia, dann auch endlich im Wasser waren und der Kranführer Feierabend machen konnte…

Am Freitag dann erster Regattatag

Schöne termische Bedingungen erwarteten uns und alles was Rang und Namen hatte war an der Startlinie.

Der Einsatz von Vakaros und RaceSense machen die Starts anders, wir starten unter „P“, alle Starts gehen durch, wir alle sparen unnötige Wartezeit auf dcem Wasser, klasse! Aber es gibt auch kein „Verstecken“ mehr, das Mastinstrument zeigt dir eindeutig ob du drüber warst oder alles „clear“ war. Wir waren es im ersten Rennen nicht! Als zurück und bereinigen…

So starteten wir in den ersten Tag etwas verhalten mit 19-11-(22).

Am Samstag dann wieder tolle Bedingungen, wir konnten uns konstant im starken Feld in der Mitte halten, Bootsgeschwindigkeit war klasse, der Wechsel zum neuen Boot (GER 1306) hat sich hier voll ausgezahlt. Wir legen mit 16-13-18(SCP) eigentlich eine gute Serie hin, lediglich die Strafpunkte aus einer Kollision auf der Bahn mit den Schweden trübte das Ergebnis. Zum Glück gab es keine wirklichen Schäden.

Also dann am Sonntag – Finaltag noch einmal volle Konzentration!

Es standen noch 2 Wettfahrten an, wir scorten noch einmal eine 18, konnten dann aber noch einen schönen Abschluss mit Platz 8 einfahren.

Somit landen wir auf dem 7. Platz im Corinthianfleet.

Das bedeutete für uns auch Abschluss der Italienischen Serie und somit der 20. Platz in der Saisontabelle bei 76 Teilnehmern und der 6. Platz in der Gesamtrangliste der Cotinthian bei 41 Startern.

Danke an unsere Partner und Unterstützer, ohne diese die Teilnahme an den Events kaum möglich wären.

Danke GRÜN Software Group GmbH für mitlerweile 14 Jahre Engagement, das ist großartig! Und auch Yachticon, einer der ersten Technikpartner segelt mit uns schon die 19. Saison an Bord, auch hier gilt unser aller größter Dank für die Unterstützung, es geht weiter mit den Langzeitpartnern – Gleistein, mit ihnen ziehen wir bereits seit 16 Jahren an einem Seil – sehr stark – vielen vielen Dank. Dann schützt Julbo bereits seit 12 Jahren zuverlässig unsere Augen und lässt uns dazu noch gut aussehen und damit wir auf dem Wasser und auch on Shore eine trockene und gute Figur machen können, vertrauen wir bereits im 3. Jahr auf die Segelklamotte von Helly Hansen. Vielen Dank Euch allen!

Wir freuen uns schon auf eine weitere Saison zusammen an Bord der „GRÜN“ GER 1306.