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Italian Open | J70-Cup Finale

Von 19. Juli 2022 Keine Kommentare

Riva del Garda

In Riva erwartete uns das größte Feld des diesjährigen J70-Cup in Italien. Traditionell ist der letzte Act auch immer die Italienische Meisterschaft und so standen am Ende 69 Schiffe an der Startlinie beim Fraglia della Vela Riva.

Die Windfabrik liefert!

Schon am Anreisetag wehte ein kräftiger Vento in den Hafen, Sonne satt und Temperaturen jenseits der 30°C und sowie erfreuliche 24°C Wassertemperatur … und das sollte nach den lokalen Vorhersagen auch so bleiben! Also beste Bedingunegn!!!

Nachdem am Donnerstag das Registrierungsprozedere, Riggen und Einwassern erledigt waren, ging es am Nachmittag auf’s Wasser… ach so – fast vergessen, mit Muz verstärkten wir uns noch kurzerhand mit einem Aussi, der war gerade mal zufällig da…, so war auch das Crewgewicht dem Wind angepasst.

Zwei Stunden Einsegeln und Angleichen mit einem befreundeten Schweizer Team – Danke Team Jerry – brachten noch ein paar Erkenntnisse, sodass die Wantenspannung noch einmal deutlich angepasst wurden!

Tag 1

Auch am ersten Regattatag funktionierte die Thermik hervorragend – 13 Uhr Start und 20kn Wind! leider benötigte die Flotte und die Regattacrew vom Club so einige Startversuche unter „U“ bis es dann doch endlich unter „Black“ zur ersten Wettfahrt auf den Kurs ging. Wir schafften dann die maximale Anzahl an Tagesrennen und kamen nach 3 mittelprächtigen Ergebnissen (51, 44, 44) nach einem tollen Tag auf dem Gardasee wieder in den Hafen. Erkenntnis – Start am Schiff ist eng! Zum Abend weiter zur Mitte auf dem Kurs!

Tag 2

Ähnliche Bedingungen wie an Tag 1, wir starten noch einmal am Schiff – Platz 42… Start zum 5. Rennen dann mal in Lee! Läuft besser – Platz 21 und Platz 23. Leider wurde der 21. Platz in ein UFD getausch … Erkenntnis – geht doch und gut starten hilft immer!

Tag 3

Nach willen der Wettfahrtleitung sollte um 11 Uhr Start sein – der Vento riet aber vorerst zu „AP“… nun gut, das war aber nur eine kurze Verschiebung, gegen 10:30 ging es dann zum Finaltag raus auf’s Wasser. Und auch der Wind strengte sich noch einmal an und brachte und gute 18-20 kn wie auch an den Vortagen. Also auf geht es – Lauf eins … wieder einmal am Schiff, eng – wie schon gesagt! Etwas durchgerutscht und dann zu spät zu den Felsen gelöst, dabei auch nicht konsequent genug dort geblieben… Platz 42. Letztes Rennen…richtig wir starten am Schiff – immernoch eng – zu eng!

Ein kleines “ Tête-à-Tête“ mit dem Luvboot, welches unsere Saling leider nicht für sich entscheiden konnte und lieber die „Biege“ machte – sah nicht gut aus – und in Anbetracht des noch zunehmenden Windes, reichlich Welle und des auch nun nicht mehr richtig sitzendem Patch auf dem Großsegel, entschieden wir uns für den „Goldenen Kranhaken“ und gaben das Rennen auf.

Mast gerettet, Segel nicht durchbohrt und final auch die Saling gerichtet… es war die richtige Entscheidung!

Am Ende stand für uns der Platz 49 von 69 Startern auf der Liste, ohne Dies und ohne Das… Fahrradkette…

Es war ein toller letzter Act in Riva und mit dem 10. Platz über die gesamte Serie in der Corinthianwertung, können wir zufrieden sein!!!

Wir kommen wieder in 2023!

Fotos:

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