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Monaco – Primo-Cup

Von 10. Februar 2015 Keine Kommentare

Der erste Einsatz mit unserer J/70 an der Côte d’Azur war auch das erste mal überhaupt für uns auf diesem Schiff.
Somit waren wir sehr gespannt wie wir uns zurechtfinden werden und wie wir uns in der Flotte der 32 Starter zum Primo-Cup behaupten können.

Anreise und Aufbau leider im Regen, aber wir kamen zügig voran, sodas wir noch am Donnerstag ins Wasser kamen.
Neben den J/70 starteten noch weitere 5 Klassen, da war es dann recht eng im neuen Hafen des YCM und wir mussten uns ein wenig zwischenschieben.

Der erste Wettfahrttag am Freitag begann jedoch mit etwas trübem Wetter aber ausreichend Wind.
Es ging etwas früher für uns raus, um noch ein paar Manöver zu üben und uns mit dem Gennaker Boot anzufreunden.

Erster Start im 2. Anlauf unter Black Flag dann geglückt, wir kamen recht gut weg und konnten mit der Geschwindigkeit und Höhe gut mithalten.
Der erste Downwind unter Gennaker lief gar nicht so schlecht, keine „Baustellen“ und der Speed passte auch.
Im Ziel dann Platz 6 – gut!
Im 2. Tagesrennen dann guter Start aber leider zweimal die falsche Seite, Platz 23 – so kann’s auch ganz schnell gehen!

Am Samstag dann Sonne satt, anfänglich sehr wenig Wind mit enormer Welle – AP, warten im Hafen. Zwischenzeitlich frischte es richtig gut auf und die Welle pendelte sich bei 2,50 m ein.
Leider zeigte sich der Wind in Richtung und Stärke aber nicht beständig – allein die Welle blieb, kurz nach 15:00 Uhr AP über H – keine weiteren Wettfahrten am heutigen Tag.
Somit bleiben allein die paar „Bastelarbeiten“ abzuhaken!
Am Abend dann die traditionelle Pasta Party im Yacht Club mit allen Klassen, ein versöhnlicher Tagesabschluss.

Die Vorhersagen für Sonntag versprachen nicht wirklich viel Wind aber durchweg Sonne.
Dennoch konnten 2 weitere Läufe über die Bühne gebracht werden. Leichte Bedingungen und eine etwas kabbelige Welle machten es uns nicht leicht.
Auf der Kreuz kamen wir noch recht gut heraus, der Vorwind machte uns dann doch noch ein wenig zu schaffen. Hier ist dann der Umstieg vom Spiboot doch zu spühren.
Wir konnten mit den Plätzen 13 u 8 jedoch im Gesamtranking um einen Platz aufsteigen und beendeten unsere erste Regatta auf der „J-light“ mit dem 11. Platz.

Der Umstieg in die J/70 ist gelungen, das Boot segelt sich gut, wir fühlten uns wohl und freuen uns auf die nächsten Events.

Leider schaffen wir den letzten Act der Winterserie in Monaco nicht, somit wird das MaiOR in Kiel unser nächster Regattaauftritt.

Die Regatta wurde vom Fotografen Sven Jürgensen/Mittelmannswerft begleitet, der uns die Fotos freundlicherweise zur Verfügung stellte.